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Untersuchungskurs: Patientenuntersuchung: Synopsis Atemorgane

Lernziele

  1. im Audiomaterial typische Auskultationsbefunde (Giemen, Brummen, grob-, mittel- und feinblasige Rasselgeräusche, einschließlich ohrnah und nicht-ohrnah) bestimmen können. Fertigkeiten (psychomotorisch)
  2. bei einer gegebenen Patientin, einem gegebenen Patienten eine auf chronisch-obstruktive Lungenerkrankung fokussierte Anamnese und körperliche Untersuchung durchführen, den Befund dokumentieren und gegenüber einem Normalbefund abgrenzen können. Mini-PA
  3. bei einer gegebenen Patientin, einem gegebenen Patienten eine auf chronisch-restriktive Lungenerkrankung fokussierte Anamnese und körperliche Untersuchung durchführen, den Befund dokumentieren und gegenüber einem Normalbefund abgrenzen können. Mini-PA


Lernziel 1

typische Auskultationsbefunde

Spannungspneumothorax durch hypersonore Perkussion und leichte Hebung des Brustkorbs auf der Seite sichtbar. Gefahr durch Druck auf Vena cava und dadurch Volumenmangel.
Perkussion mit Dämpfung auch immer in verschiedenen Körperlagen um Flüssigkeiten von anderen Infiltraten zu unterscheiden. (zB Pneumonieinfiltrate nicht beweglich)

Lernziel 2

chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen

Lernziel 3

chronisch-restriktive Lungenerkrankungen

weitere Notizen

Bei schneller, flacher Atmung kann es vorkommen, dass die Luft nur im Totraum von 150ml bewegt wird. Normales AZV ist 500ml → bei Absinken des AZV auf 250ml ist bereits über die Hälfte nur noch Totraum!

Anisokorie kann bei 15% der Bevölkerung physiologisch auftreten. Auch beachten, dass man Augenuntersuchungen nicht seitlich zum Fenster macht, da hierbei mehr Licht auf das eine Auge fällt.

Horner-Trias sind Miosis, Ptosis und Enophthalmus.

CO2 für Bemessung der Ventilation, da bei fehlender Abatmung dieses sich sehr schnell akkumuliert. (physiologisch sehr größer Druckunterschied in Umgebungsluft und dem Blutsystem)