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Seminar 2: Intra- und extravasaler Stofftransport - Pharmakologie

Lernziele

  1. erläutern können, wie sich der Transport von hydrophilen und lipophilen Stoffen über Membranen/ im Gewebe unterscheidet. (MC) (SMPP)
  2. darstellen können, welchen Einfluss der Ionisationsgrad einer Substanz auf die Membranpermeation hat. (MC)
  3. am Beispiel des P-Glykoprotein-Transporters (Multidrug-Resistance-Protein 1; MDR-1), den aktiven carriervermittelten Stofftransport beschreiben können. (MC)
  4. die Bedeutung der Plasmaproteinbindung für den intravasalen Transport von körpereigenen Stoffen/ Medikamenten erklären können. (MC) (SMPP)


Lernziel 1

Unterschiede Transport hydrophiler und lipophiler Stoffe über Membranen

Bedeutung für die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke (praktisch impermeabel für Moleküle größer als Harnstoff) durch hydrophile Substanzen ⇒ ua Nutzung spezieller Transportmechanismen (L-Dopa Ähnlichkeit zu D-Glucose, bessere Permeabilität als Dopamin obwohl hydrophiler)

Lernziel 2

Einfluss Ionisationsgrad auf Membranpermeation eines Stoffes

Klinische Bedeutung Harn-pH Veränderung für bessere Ausscheidung von ASS (alkalischer Urin) oder Amphetaminen (saurer Urin zB durch Ammoniumchlorid)

Lernziel 3

aktiver carriervermittelter Stofftransport am Beispiel P-Glykoprotein

Lernziel 4

Plasmaproteinbindung für intravasalen Stofftransport von körpereigenen Stoffen und Medikamenten


weitere Notizen