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Vorlesung 2: Emotionen aus psychologischer und neurophysiologischer Sicht

Lernziele

  1. die Reaktionen der Amygdala bei starker emotionaler Erregung benennen können. (MC)
  2. primäre Emotionen benennen können. (MC) (SMPP)
  3. psychologische Theorien zur Entstehung von Emotionen beschreiben können (James-Lange-Theorie, Schachter-Singer-Theorie, lerntheoretisches Konzept). (MC) (SMPP)
  4. neurophysiologische Konzepte zur Entstehung von Emotionen am Beispiel der erlernten Furcht beschreiben können. (MC) (SMPP)
  5. die Funktionen der Amygdala benennen können. (MC) (SMPP)


Lernziel 1

Reaktionen Amygdala bei starker Emotionaler Erregung

Reizverarbeitung bei Erschrecken - high und low road

Lernziel 2

primäre Emotionen (angeborene Grundgefühle, benötigt keine kognitive Verarbeitung)

sekundäre Emotionen bezeichnen Verknüpfungen primärer Emotionen mit gelernten Informationen (im persönlichen und soziokulturellen Kontext)

Lernziel 3

James-Lange-Theorie
emotionaler Reiz ⇒ physiologische Reaktion ⇒ bewusstes emotionales Erleben

Schachter-Singer-Theorie
emotionaler Reiz ⇒ (physiologischer Reiz ⇔ kognitive Bewertung) ⇒ bewusstes emotionales Erleben
lerntheoretisches Konzept
Enstehung von Phobien durch Konditionierung (Bsp little Albert), Zusammentreffen des neutralen Stimulus auf unkonditionierten Stimulus (Klassische Konditionierung), Anschließend negative Verstärkung durch Vermeidungsreaktion
⇒ keine Bewertung nur Lerneffekt

Lernziel 4

neurophysiologische Konzepte Emotionsentstehung - erlernte Furcht

Lernziel 5

Funktionen Amygdala

⇒ involviert in Entstehung von Angst, Phobien und Depressionen
(emotionale Lernprozesse durch Langzeitpotenzierung)


weitere Notizen