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Vorlesung 3: Patient/in mit Blutungsneigung

Lernziele

  1. eine verminderte Synthese von Gerinnungsfaktoren, einen pathologischen Verbrauch sowie eine Hyperfibrinolyse als wesentliche Ursachen einer plasmatischen Gerinnungsstörung benennen können. (MC) (SMPP)
  2. typische klinische Befunde bei einer Thrombozytopenie sowie einer gestörten plasmatischen Blutgerinnung benennen können. (MC) (SMPP)
  3. erklären können, welche Folgen eine Verdrängung der physiologischen Hämatopoese im Knochenmark durch eine maligne Proliferation für die Hämostase hat. (MC) (SMPP)


Lernziel 1

Ursachen plasmatischer Gerinnungsstörung

Lernziel 2

Thrombozytopenie, gestörte palasmatische Blutgerinnung und typische klinische Befunde

Lernziel 3

Verdrängung Hämatopoese durch maligne Proliferation

weitere Notizen

Blutungsneigung — klinische Zeichen der Haut
Petechien - Punktförmige Hauteinblutungen (nicht wegdrückbar mit Glasspatel ⇒ Blut in Haut, kein erweitertes Gefäß)
Purpura - kleinflächige Hauteinblutungen
Ekchymosen - kleinflächige Hauteinblutungen, fleckenförmig
Sugillationen - kleinflächige Hauteinblutungen
Suffusionen - großflächige Hauteinblutungen
Hämatom - Blutergüsse (oft Schwellung, klare Umgrenzung etc); >5cm und im Stammbereich eher pathologisch

Gelenk- und Muskeleinblutungen - Zeichen Hämophilie
Hämorrhagische Diathese (Blutungsneigung)

Allgemeine Ursachen hämorrhagischer Diathese