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Seminar 3: Genomische Grundlagen und prinzipielle Mechanismen der strukturellen Vielfalt von Immunrezeptoren und MHC-Molekülen

ulrike.kuckelkorn@charite.de

Lernziele

  1. den Unterschied zwischen Keimbahngenom und dem umgeordneten Genom differenzierter Immunzellen erläutern können. (MC) (SMPP)
  2. Polygenie, Segmentierung und somatische Rekombination als Voraussetzungen für die Strukturvielfalt der Immunrezeptoren beschreiben können. (MC) (SMPP)
  3. somatische Hypermutation und Affinitätsreifung als antigenabhängigen Diversifizierungsprozess der späten B-Zellentwicklung erläutern können. (MC) (SMPP)
  4. die prinzipielle Struktur von MHC-Proteinen und deren Funktion bei der Antigenpräsentation erläutern können. (MC) (SMPP)
  5. Polygenie, Polymorphismus und kodominante Expression als für die Vielfalt der MHC-Proteine wesentliche Faktoren charakterisieren können. (MC) (SMPP)


Lernziel 1

Unterschiede Keimbahngenom und umgeordnetes Genom differenzierter Immunzellen

Lernziel 2

Vorraussetzung Strukturvielfalt der Immunrezeptoren

Lernziel 3

antigenabhängige Diversifizierungsprozesse der späten B-Zellentwicklung

Lernziel 4

MHC-Proteine
Struktur
polymorphe peptidbindende Region

Bindungstasche für Antigen mit Untergrund aus β-Faltblatten
Ankerreste bewirken starke nichtkovalente Interaktion mit gebundenen Antigenen (hindern Abdiffusion dieser)
⇒ geben AS an bestimmten Stellen der Antigenfragmente vor, alle anderen AS egal
Transmembrandomäne
Funktion bei Antigenpräsentation
Virale Infekte — intrazelluläre Proteinsynthese — Antigenpräsentation über MHC I

Erythrozyten nicht durch Viren infiziert, da kein vollständiger Proteinsyntheseapparat (evolutionär Ery-Bindung nicht selektioniert)

Bakterielle Infektionen — selbstständiger Stoffwechsel — Präsentation über MHC II

MHC-Wechselwirkung mit T-Zellen

Lernziel 5

Faktoren für Vielfalt der MHC-Proteine

⇒ MHC-Vielfalt ermöglicht weites Spektrum der bindbaren Antigene


weitere Notizen

CD8-Zellreaktion nach Bindung an MHC I (zytotoxische T-Zellen)

CD4-Zellen Reaktion (T-Helferzellen) bei MHC II
B-Zellen und B-Zellrezeptoren
Immunglobuline
IgM kommt in Pentameren vor