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Vorlesung 3: Molekulare Grundlagen des zellulären Immunsystems

Lernziele

  1. die molekularen Grundlagen der Erkennung präsentierter Antigene durch T-Zellrezeptoren und Helfermoleküle (CD3, CD4, CD8) erläutern können. (MC)
  2. die grundlegenden Prinzipien der durch die Antigenerkennung ausgelösten intrazellulären Signalwandlung in B- und T-Zellen beschreiben können. (MC)
  3. die molekularen Mechanismen erläutern können, die der Wirkung von T-Helferzellen und regulatorischen T-Zellen zugrunde liegen. (MC) (SMPP)
  4. am Beispiel einer Virusinfektion die molekularen Grundlagen der Zytotoxizität von zytotoxischen T-Zellen und natürlichen Killerzellen beschreiben können. (MC)


Lernziel 1

T-Zellrezeptoren und Helfermoleküle — Erkennung präsentierter Antigene (CD3, CD4, CD8)

T-Zell Arten
Funktionen von T-Helfer und zytotoxischer T-Zellen
CD8+zytotoxische T-Zellen, Erkennen präsentierter Virusantigene über MHC I und Einleitung der Apoptose
CD4+T-Helferzellen, Erkennen präsentierter Antigene über MHC II, von Makrophagen oder spezifischer B-Zellen
T-Zellrezeptoren (antigenerkennende Strukturen)
αβ — zwei Proteinketten, eine membranspannende Domäne und kurzer cytosolischer Schwanz
assoziiert mit CD3-Molekülen, wichtig für Signaltransduktion
ζ-Kette intrazellulär an T-Zellrezeptor assoziiert, Fortpflanzung der Konformationsänderung des Rezeptors, seinerseitige Konformationsänderung wichtig für Switch Ruhe in Aktivität
ITAM-Sequenzen können bei Formänderung phosphoryliert werden (molekularer Aktivitätsmechanismus)
Antigenpräsentation

Lernziel 2

intrazelluläre Signalwandlung in B-/T-Zellen nach Antigenerkennung

Lernziel 3

molekulare Mechanismen der Wirkung von T-Helferzellen und regulatorischen T-Zellen
Antigenpräsentation durch Zellen

Lernziel 4

Grundlage Zytotoxizität von zytotoxischen T-Zellen und natürliche Killerzellen



weitere Notizen

NK-Zellen lymphozytären Ursprungs (jedoch CD3 negativ und eher angeborene Immunantwort)

Differenzierung zu T-Helferzellen oder cytotoxischen T-Zellen entscheidet sich bei der positiven Selektion, bei guter Affinität zu MHC I werden CD8-T-Zellen gebildet, bei Affinität zu MHC II CD4 T-Zellen

Merke MHC I wird durch viele verschiedene Zellen gebildet → hierauf können cytotoxische T-Zellen reagieren, zB mit Apoptose der befallenen Zelle. Dagegen werden MHC II nur durch professionell antigenpräsentierende Zellen gebildet. T-Helfer-Zellen reagieren hierauf. Nur hierdurch wird eine hinreichende Spezifität gewährleistet, da diese den Grundpfeiler der erworbenen Immunreaktion stellen und Fehler zu Autoimmunerkrankungen etc. führen kann.