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Seminar 2: Vakzinierung – einer der größten Erfolge der Medizin

Lernziele

  1. die einer Impfung zugrunde liegenden Mechanismen erläutern können. (MC)
  2. die Verwendung unterschiedlicher Impfstoffe (Tot- und Lebendimpfstoffe, komplette Mikroorganismen, Makromoleküle, rekombinante Proteine, Polysaccharide) und die Bedeutung von Adjuvantien erläutern können. (MC)
  3. die Unterschiede zwischen aktiver und passiver Immunisierung am Beispiel der Tetanus-Impfung benennen können. (MC)
  4. die Risikogruppen für eine Influenzaerkrankung und Impfungen gegen Influenza benennen können. (MC)


Lernziel 1

Mechanismen der Impfung

Antikörpervermittelte Immunantwort → Bindung an Erreger (Neutralisierung durch Verhinderung der Bindung an zelluläre Rezeptoren)

zelluläre spezifische Immunantwort: zytotoxische T-Zellen (CD8)
unspezifische Immunantwort: Präsentation von Antigenen über MHC, Aufnahme von Makrophagen, DC, Komplementsystem
humorale spezifische Immunantwort: B-Zellen

benötigt für Immunisierung:

Lernziel 2

unterschiedliche Impfstoffe - Tot- und Lebendimpfstoffe

Bedeutung von Adjuvantien
Stoff der die Wirkung eines Arzneistoffes verstärkt ohne selbst pharmakologisch zu wirken

Lernziel 3

Unterschiede passiver und aktiver Immunisierung - Bsp. Tetanus-Impfung

Lernziel 4

Risikogruppen für Influenzaerkrankung

Impfungen gegen Influenza



weitere Notizen

Toxoid - entgiftete Toxine mit erhalt antigener Wirkung (Verwendung als Totimpfstoff)
Inflammasom - Aktivierung durch lysosomalen Schaden (damit mitochondrialer Stress) und Mediation Entzündung

S - Standardimpfungen
I - Indikationsimpfungen
R - Reiseimpfungen

Adjuvatien:

- anorganische Verbindung, Gelstruktur
- Adoration des Antigens -> Depotwirkung (Tetanus-, Diphterie-, Pertussis, Hepatitis-A-Impfstoff
-Öl-in-Wasser-Emulsion. (Squalen, Polysorbat 80, Sorbitantrioleat)
-Beschleunigt Aufnahme der Antigene (Influenza-Impfstoffe)
-Kombiniertes Adjuvans. Komplex aus MPL und Aluminiumhydroxid bzw. Aluminiumphosphat
-TLR4 Aktivierung (Hepatitis-B-Impfstoff; HPV-Impfstoff)
-Kombination des Pepitas KLK mit dem Oligooxynukleotid ODN1
-TLR9 Aktivierung. Experimentelle Verwendung (Entwicklung von Impfstoffen gegen Malaria, Influenza, Tuberkulose)
-Immunstimulierende DNA-Sequenzen (ISS) aus synthetisch hergestellten Oligonukleotiden mit CpG-Motiven.
-experimentelle Verwendung (Entwicklung von Hepatitis-Bund Influenza-Impfstoffen)
-Doppelmembranaus Phospholipiden (liposomen), in die die viralen Antigenstrukturen eingebaut werden -> "künstliche" * * Virushülle
-Einsatz in Hepatitis A-Impfstoffen